Um es gleich mal vorweg zu sagen: Wir haben noch nie so ein schönes Katastrophenwochenende erlebt! Es ging schief was nur schiefgehen konnte, aber trotzdem war es irgendwie toll. Die Einzelheiten: Freitag abend: Dachkoffer aus der Garage geholt, Schlüssel gesucht, Montageschiene eine Ewigkeit gesucht, kurz vorm Aufgeben Schlüssel doch noch gefunden. Samstag: Deli gings gar nicht gut. Blieb aber tapfer. Wir quetschten uns also unmenschlich früh zu fünft mit dem ganzen Equipment in den Hondakombi (mit Dachkoffer, sonst nicht im Traum möglich). Wunderbar. Wie die Sardinen in der Dose. Ab sofort den Titel als Verplanteste in der Band hat nun (Verzeihung, aber das muss nun sein!) Andi inne, der wir noch Jahre vorwerfen werden, dass sie damals für den Gig in der Schweiz ihren Perso daheim vergessen hat!! Naja, also weiter: Telefonate an alle Polizeifreunde nach dem Motto ” Was kann uns da passieren und so”, aha, Geldstrafe und im schlimmsten Fall darf Andi nicht rein oder nicht mehr raus. Hm. Jedenfalls musste ich dann über die Grenze fahren, Delia bewies schauspielerisches Talent, und ich keines beim Fahren: mit 60 drüber, ups, das war ja schon die Grenze!, und dreimal um den Kreisverkehr direkt hinter der Grenze, weil keiner wusste wohin. Aber Freude: Wir waren durch!

Und falls ihr dachtet, das wäre schon der Supergau gewesen, dann habt ihr aber das Wort “Katastrophenwochenende” unterschätzt. Also weiter: unverhofft also doch noch am (übrigens sehr schönem und durchaus einen Abstecher lohnenden) Ort des Geschehens angekommen dann wirklich der Supergau: Keine Technik da für die verstärkten Konzerte!!!

Aber ihr wisst ja, Improvisieren ist alles. Und da kam die Rettung in Gestalt der überaus charmanten Kollegen von den Streunern, die das Leid, ihre DI-Boxen und den Matty mit uns teilten, der das ganze Wochenende, wenn er nicht gerade mit den Jungs auf der Bühne fidelte, bei uns hinterm Mischpult stand, und dem wir hiermit auf ewig Dankbarkeit schwören!

Martina muss sowas gedacht haben wie “auf was hab ich mich nur eingelassen?”, denn auch wegen der Zahl der Konzerte war es ein recht anstrengendes Wochenende, aber sie hat tapfer und stets gutgelaunt durchgehaltenund gefidelt wie eine Wilde, wie eine richtige Fee eben. Hat Spaß gemacht.

Motiviert hat uns dabei ganz sicher das großartige Schweizer Publikum, und auch die Veranstalter, Mitarbeiter und die Künstlerkollegen. Schweizer sind echt super, ein Wahnsinnspublikum, das alle Katastrophen vergessen macht: Begeisterungsfähig, gut gelaunt, neugierig wie nochmal was (wannspieltihrhabtihreurekleidungselbergenähtwaswardasfüreinespracheistdasauchaufdercd?) und mit einem unglaublich charmanten Akzent.

Kurzum, wir wollen da wieder hin!

Videointerview

Juni 1st, 2008

Hallo Feenfreunde,
Nach unserem Konzert im Spectaculum Mundi sind wir alle 5 für Kayla und Medea von Nemesis-TV Rede und Antwort gestanden.

Wenn Ihr Näheres über unsere Pläne und Projekte, die “Heulsusenband”, unsere neue Fee Martina und der Unterwasserwelt zwischen Irland und Galizien erfahren wollt, dann schaut rein unter www.nemesis-tv.com.
Busserl,
Geka

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